Intensivkurs und Ferienkurs

Intensivkurs und Ferienkurs

Ein kompaktes Ausbildungsformat, keine eigene Führerscheinklasse. Passend für alle, die zwei Wochen am Stück freihaben und die Ausbildung nicht über Monate strecken wollen.

Ein Format, keine eigene Klasse

Der Intensiv- oder Ferienkurs ist keine zusätzliche Führerscheinklasse. Er ist eine Art, die Ausbildung zu organisieren. Theorie und Praxis rücken dicht zusammen, statt sich über viele Monate zu verteilen. Die Klasse selbst, meistens die Klasse B, bleibt dieselbe wie im regulären Kurs.

Für wen das Format passt

Gedacht ist es für Schülerinnen und Schüler in den Schulferien, für Studierende zwischen zwei Semestern und für Berufstätige mit zusammenhängendem Urlaub. Die Bedingung heißt Zeit am Stück. In der Regel läuft der Unterricht mindestens zwei Wochen ganztags. Wer nebenher arbeitet oder nur nachmittags kann, ist mit einem normalen Kurs besser bedient.

Was vor Kursbeginn erledigt sein muss

Hier scheitern die meisten Pläne. Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und der Antrag bei der Führerscheinstelle müssen vor dem ersten Kurstag abgeschlossen sein. Den Antrag stellt üblicherweise die Fahrschule, und die Behörde braucht dafür oft rund fünf Wochen. Wer sich zwei Wochen vor Ferienbeginn meldet, kommt für diesen Termin nicht mehr infrage. Rechnen Sie also vom gewünschten Starttag rückwärts.

Was ein kompakter Kurs nicht leisten kann

Das Format bündelt den Unterricht. Es verkürzt keine Behördenwege und verschafft keinen früheren Prüfungstermin. Wann die praktische Prüfung stattfindet, hängt an der Führerscheinstelle und an der Terminlage der Prüforganisation. Deshalb nennen wir keine Frist bis zum fertigen Führerschein und sagen auch keinen Abschluss innerhalb von zwei Wochen zu.

Warum die Plätze knapp sind

Ferien, Schulabgänger und der Semesterstart erzeugen Nachfragespitzen. In diesen Zeiträumen ist die Zahl der Plätze begrenzt, weil Fahrlehrer und Fahrzeuge einer Fahrschule mehrere Teilnehmer parallel betreuen müssen. Fragen Sie deshalb früh an und nennen Sie Ihren Wunschzeitraum. Wir bilden nicht selbst aus. Wir vermitteln Ihre Anfrage an Partnerfahrschulen in Ihrer Stadt, die solche Kurse im Programm haben.

Rückwärts planen, nicht hoffen

Rückwärts planen, nicht hoffen

Der Kurs selbst dauert zwei Wochen. Die Vorbereitung darauf beginnt deutlich früher. Wer die folgenden Punkte im Blick hat, verliert keinen Ferientermin an Formalitäten.

  • Kein eigener Führerschein, sondern ein Ausbildungsformat mit derselben Prüfung wie im regulären Kurs.
  • Theorie und Praxis kompakt in den Schulferien, meist mindestens zwei Wochen Ganztagesunterricht.
  • Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Antrag bei der Führerscheinstelle gehören vor den ersten Kurstag.
  • Die Behörde braucht für den Antrag oft rund fünf Wochen. Diese Zeit gehört in Ihre Planung.
  • Der Prüfungstermin liegt nicht bei der Fahrschule. Eine Dauer bis zum Führerschein sagen wir deshalb nicht zu.
Anfrage für diese Klasse

Was die Kosten treibt

Für Intensiv- und Ferienkurse liegt uns keine belastbare Preisspanne vor. Deshalb steht hier keine Zahl für das Format als Ganzes.

Die Posten selbst unterscheiden sich nicht vom regulären Kurs: Grundbetrag, Fahrstunden, Sonderfahrten, Prüfungsgebühren. Was sich ändert, ist die Verdichtung. Ganztägiger Unterricht bindet Fahrlehrer und Fahrzeug über zwei Wochen weitgehend, und das trifft in den Ferien auf besonders hohe Nachfrage. Der größte Einzelposten bleibt die Zahl der Übungsstunden, die Sie am Ende brauchen. Vorab festlegen lässt sich diese Zahl nicht. Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs kalkulieren Sie getrennt, weil sie außerhalb der Fahrschule stattfinden.

Die einzelnen Bausteine mit ihren Spannen, Stand 2026, stehen unter alle Kostenbausteine. Den Preis für den Kurs stellt die Partnerfahrschule, nicht dieses Portal.

Häufige Fragen zum Ferienkurs

Nein. Es handelt sich um ein Ausbildungsformat, nicht um eine zusätzliche Klasse. Sie machen dieselbe Ausbildung und dieselben Prüfungen wie im regulären Kurs, nur zeitlich verdichtet.

Üblich sind mindestens zwei Wochen Ganztagesunterricht für Theorie und Praxis. In dieser Zeit sollten Sie keine anderen Verpflichtungen haben. Wer nur an einzelnen Tagen kann, fährt mit einem normalen Kurs besser.

Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und der Antrag bei der Führerscheinstelle müssen abgeschlossen sein. Den Antrag stellt üblicherweise die Fahrschule. Ohne diese drei Punkte kann der Kurs nicht starten.

So früh wie möglich. Die Führerscheinstelle braucht für den Antrag oft rund fünf Wochen, und erst danach ist die Zulassung zur Prüfung möglich. Dazu kommt, dass Ferienplätze begrenzt sind und früh vergeben werden.

Das sagen wir nicht zu. Der Kurs verdichtet den Unterricht, er beschleunigt weder die Behörde noch die Terminvergabe für die praktische Prüfung. Wann Sie zur Prüfung antreten, entscheidet sich außerhalb der Fahrschule.

Ferien, Schulabgänger und der Semesterstart fallen zeitlich zusammen und erzeugen Nachfragespitzen. Eine Fahrschule kann in einem Ganztageskurs nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmern betreuen. Nennen Sie in der Anfrage Ihren Wunschzeitraum, dann lässt sich früher planen.

Ferientermin frühzeitig sichern

Nennen Sie uns Ihre Stadt und den Zeitraum, in dem Sie zwei Wochen freihaben. Wir geben die Anfrage an Partnerfahrschulen weiter, die Intensivkurse anbieten, und melden uns werktags zurück.