Welche Führerscheinklasse passt zu Ihnen?

Welche Führerscheinklasse passt zu Ihnen?

Sieben Wege zum Führerschein, jeder mit eigenen Voraussetzungen. Hier sehen Sie, welche Klasse was erlaubt und was sie für die Ausbildung bedeutet.

Die Führerscheinklasse entscheidet, was Sie fahren dürfen, wie lange die Ausbildung dauert und was am Ende auf der Rechnung steht. Wer ein Auto bis 3.500 kg fahren will, braucht die Klasse B. Wer schon mit 17 hinter das Steuer möchte, wählt BF17 und fährt bis zur Volljährigkeit in Begleitung. Für Motorräder gibt es je nach Alter und Leistung A1, A2, A oder AM. Anhänger über 750 kg verlangen eine Erweiterung, entweder B96 oder BE. Und wer beruflich Lkw oder Bus fahren will, kommt an der Berufskraftfahrerqualifikation nicht vorbei.

Wie viele Übungsstunden nötig sind, bleibt individuell. Die Pflichtstunden je Klasse stehen dagegen fest und bestimmen den Grundaufwand. Ausgebildet und geprüft wird bei einer Partnerfahrschule vor Ort. Wir vermitteln Ihre Anfrage dorthin, den Preis stellt die Fahrschule selbst.

Die Klassen im Überblick

Sieben Seiten, jede mit Voraussetzungen, Ausbildungsumfang und den Kostentreibern der jeweiligen Klasse.

Klasse B für den Pkw

Mindestalter 18, Fahrzeuge bis 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse und höchstens neun Sitzplätze inklusive Fahrer. Ein Anhänger bis 750 kg ist immer eingeschlossen.

Automatik B197

Die praktische Prüfung läuft auf einem Automatikfahrzeug, die Schlüsselzahl 197 erlaubt trotzdem das Führen von Schaltwagen. Daran hängen Zusatzvoraussetzungen.

BF17: Begleitetes Fahren ab 17

Die Ausbildung kann ab 16,5 Jahren beginnen, die Fahrerlaubnis gibt es mit 17. Bis zur Volljährigkeit fahren Sie nur mit einer benannten Begleitperson.

Fragen zur Klassenwahl

Wer auf einem Automatikfahrzeug ausgebildet und geprüft wird, bekommt üblicherweise die Schlüsselzahl 78 eingetragen und ist damit auf Automatikfahrzeuge beschränkt. Die Variante B197 dreht das um: die Prüfung findet auf Automatik statt, das Führen von Schaltwagen bleibt trotzdem erlaubt, gebunden an Zusatzvoraussetzungen. Ob eine Partnerfahrschule B197 anbietet, hängt auch von ihrem Fahrzeugbestand ab. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zu B197.

BF17 verschafft Ihnen ein Jahr Fahrpraxis in Begleitung, bevor Sie allein unterwegs sind. Inhaltlich entspricht die Ausbildung der Klasse B, samt der zwölf Pflicht-Sonderfahrten. Sie brauchen eine benannte Begleitperson und Vorlauf beim Antrag, denn die Führerscheinstelle benötigt oft rund fünf Wochen. Alles Weitere steht auf der BF17-Seite.

Die Klasse A2 gilt ab 18 und ist auf 35 kW begrenzt. Wer die A1 bereits zwei Jahre besitzt, braucht für den Aufstieg nur eine praktische Prüfung. Ohne diesen Vorbesitz läuft die A2 als reguläre Ausbildung mit Theorie und Praxis. Die Motorradseite ordnet A1, A2, A und AM ein.

Bis 750 kg zulässiger Gesamtmasse ist der Anhänger in der Klasse B enthalten. Darüber wird eine Erweiterung fällig. B96 bringt das Gespann auf 4.250 kg, verlangt mindestens 2,5 Stunden Theorie und 3,5 Stunden Praxis und kommt ohne eigene Prüfung aus. BE deckt Anhänger bis 3.500 kg und Gespanne bis 7.000 kg ab, dort gehört eine Prüfung dazu. Beides finden Sie auf der Anhängerseite.

Noch unsicher, welche Klasse es wird?

Schreiben Sie im Formular kurz, was Sie vorhaben, und nennen Sie Ihre Stadt. Wir vermitteln die Anfrage an Partnerfahrschulen in Ihrer Nähe. Die Rückmeldung kommt werktags.